Vorbereitung auf das Stillen und Stillverlauf: Einfluss von Selbstwirksamkeit, Einstellung und Partnerunterstützung
Fragestellung: Beeinflusst eine vorgeburtliche Stillvorbereitung die Stilldauer und -exklusivität bis sechs Monate post partum, und welche Bedeutung haben maternale Still-Selbstwirksamkeit, die Einstellung zum Stillen, partnerschaftliche Unterstützung und die Parität für diesen Zusammenhang?
Methodik: In einer prospektiven, quantitativen Longitudinalstudie werden zwei natürlich entstandene Gruppen (Teilnahme an vorgeburtlicher Stillvorbereitung: ja/nein) auf der Wochenbettstation des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke rekrutiert und bei schriftlichem Einverständnis zu drei Messzeitpunkten befragt. Die Studie soll einen Beitrag zur evidenzbasierten Weiterentwicklung von Stillförderungsmaßnahmen leisten, in dem sie den Einfluss vorgeburtlicher Stillvorbereitung auf Stilldauer und -exklusivität systematisch untersucht. Durch die gleichzeitige Berücksichtigung psychologischer Faktoren wie Still-Selbstwirksamkeit und Einstellung sowie sozialer Einflüsse wie partnerschaftlicher Unterstützung und Parität soll ein umfassenderes Verständnis der Faktoren entstehen, die das Stillverhalten prägen.
Mitarbeitende:
Carla D’Agostino, Johanna Hofer, Dr. rer. medic. Daniela Reis, Prof. Dr. med. Tycho Zuzak, Prof. Dr. med. Alfred Längler
AnsprechpartnerInnen: Dr. rer. medic. Daniela Reis: d.reis@gkh.de

