Mittelohrentzündung

Otitis media (Mittelohrentzündung): Wissenschaftliche Aufarbeitung der anthroposophischen Therapiekonzepte bei Kindern und Jugendlichen

Eine Mittelohrentzündung bei Kindern ist eine schmerzhafte, aber meist harmlose Erkrankung, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst wird. Sie entsteht häufig im Zuge eines normalen Schnupfens. Da die Verbindung zwischen dem Nasen-Rachen-Raum und dem Mittelohr bei Kindern noch sehr kurz und weit ist, können Krankheitserreger leicht aufsteigen. Das führt zu einer schmerzhaften Schwellung und Schleimansammlung hinter dem Trommelfell. Betroffene Kinder klagen über plötzlich einsetzende, stechende Ohrenschmerzen, haben oft Fieber, hören schlechter und sind sehr unruhig. Kleinere Kinder, die noch nicht sprechen können, greifen sich als Warnzeichen häufig ans betroffene Ohr.

Die Behandlung richtet sich nach dem Alter des Kindes und der Schwere der Symptome. In den ersten zwei Tagen steht die Schmerzlinderung im Vordergrund. Kindgerechte Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol senken gleichzeitig das Fieber. Abschwellende Nasentropfen sind besonders wichtig, da sie die Belüftung des Ohrs verbessern und den Druck nehmen. Antibiotika sind nicht immer sofort notwendig, da viele Entzündungen von Viren verursacht werden und von alleine abheilen. Ein Arztbesuch ist jedoch unerlässlich, um das Trommelfell zu kontrollieren.

Die konventionelle Therapie lässt sich durch anthroposophische Medikamente oder äußere Anwendungen (wie Ohrauflagen) ergänzen.

Unsere wissenschaftliche Auswertung der bisherigen Forschungsarbeiten

Aktuell wird eine systematische Literaturrecherche zu dem Thema durchgeführt. Da diese noch nicht offiziell veröffentlicht ist, können wir diese hier noch nicht zum Download anbieten.