Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Evidenzbasierte Therapiekonzepte für Kinder und Jugendliche

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Dieser Grundsatz gilt in der Medizin dringender denn je, wenn es um die wissenschaftliche Forschung geht. Diagnoseverfahren, Krankheitsverläufe und vor allem die Wirkung sowie Dosierung von Medikamenten lassen sich nicht einfach aus Studien mit Erwachsenen auf Kinder übertragen. Der heranwachsende Organismus besitzt einen völlig eigenen Stoffwechsel, eine dynamische Entwicklung und ganz spezifische Bedürfnisse. Ohne eine eigenständige, engagierte pädiatrische Forschung bleibt die Kindermedizin in vielen Bereichen auf bloße Schätzungen angewiesen – ein Zustand, den wir im Sinne der Patientensicherheit nicht akzeptieren dürfen.

Blick in ein ungewöhnliches Gebiet: Forschung in der Integrativen Pädiatrie

Dieser Forschungsbedarf gilt umso mehr für medizinische Nebengebiete und komplementäre Richtungen wie die Anthroposophische Medizin, die im Alltag von Familien eine große Rolle spielen. Gerade hier gibt es nach wie vor einen spürbaren wissenschaftlichen Nachholbedarf. Wenn therapeutische Ansätze integrativ und Hand in Hand gehen sollen, müssen auch die Methoden der Komplementärmedizin strengen wissenschaftlichen Kriterien standhalten.

Genau an dieser Schnittstelle setzen wir an: Unsere Forschungsarbeitsgruppe für Integrative Kindermedizin hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Nachholbedarf Schritt für Schritt abzubauen. Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, die Brücke zwischen bewährten integrativen Ansätzen und moderner, evidenzbasierter Forschung zu schlagen. Unser Ziel ist es, verlässliche Fakten zu schaffen, die sowohl in der Praxis als auch in der Fachwelt Anerkennung finden.

Wir haben schon viel erreicht: Über 200 wissenschaftliche Publikationen, Kongressbeiträge und Bücher

Dass dieser Weg Früchte trägt, spiegelt sich in unserer Bilanz wider. In den vergangenen Jahren ist es unserem Team gelungen, eine Vielzahl an anspruchsvollen Forschungsprojekten erfolgreich umzusetzen. Die Relevanz unserer Arbeit wird durch die internationale Fachwelt bestätigt: Unsere Ergebnisse konnten wir kontinuierlich in renommierten, peer-reviewed wissenschaftlichen Fachzeitschriften und Büchern publizieren und an nationalen und internationalen Fach-Kongressen vorstellen.

Wir forschen weiter – für eine Kindermedizin, die das Beste aus verschiedenen Welten vereint, sicher ist und auf soliden wissenschaftlichen Füßen steht.